Eine Zuflucht für Wild- und Haustiere

In dem 15 Hektar großen, begrünten Gehege des Refuge de l'Arche leben derzeit an die 1 500 Tiere, die 150 verschiedenen Tierarten angehören. Mit Ausnahme von Hunden und Katzen nimmt das Refuge de l'Arche je nach vorhandener Kapazität alle Tierarten auf. Die Bewohner des Geheges lassen sich in drei große Gruppen einteilen:

  • Exotische Tiere und Wildtiere:
    • von Privatpersonen in Frankreich gekauft oder bei der Rückkunft von einer Reise importiert,
    • aus Zoos, Laboratorien oder dem Zirkus,
    • von den Behörden (Polizei, Zoll, staatliches Jagdamt, Veterinäramt) beschlagnahmt: Löwen, Tiger, Wölfe, Bären, Affen, Reptilien, exotische Vögel, usw.
  • Haustiere, die von ihren Haltern abgegeben werden, weil sie zu alt oder zu groß geworden sind bzw. ihre Pflege zu aufwendig ist: Ziegen, Schafe, Kühe, Ponys, Pferde, Esel, Gänse ...
    Nur wenige Pferde bekommen ein neues Heim, die meisten bleiben im Refuge.
  • Einheimische Wildtiere, die verletzt in der Natur aufgefunden wurden: Bussarde, Falken, Eulen, Uhus, Reiher, ..
    Diese Tiere werden gepflegt und dann wieder in die Natur ausgesetzt. Tiere, die nicht ausgesetzt werden können, (amputierte, blinde, auf den Menschen fixierte Tiere, usw.) bleiben in Volieren.

Alle Tiere, die dem Refuge de l'Arche anvertraut werden, dürfen bis zu ihrem Tod dort bleiben.

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Die Tiere kommen aus ganz Frankreich. Dabei handelt es sich oft um „Modetiere“ (in letzter Zeit insbesondere Berberaffen). Obwohl das Refuge de l'Arche kein Zoo ist, wurde es als einziges Gehege in ganz Frankreich befugt, exotische Tiere und Wildtiere aufzunehmen. Aus Platzgründen kann das Refuge de l'Arche derzeit jedoch bestimmte Tierarten nicht mehr annehmen, so etwa Löwen, Berberaffen,

Die Tiere werden in Volieren, Freigehegen und auf Inseln angesiedelt, die artgerecht angelegt und ausgestattet sind.

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